Découvrir Dijon: die Adolfiner zu Gast in der Hauptstadt des Burgund.

A la découverte de la Bourgogne

Neue Partnerschule in Frankreich

Nach einigen erfolgreichen Projekten, Austausch auf verschiedenen Ebenen und vielen Begegnungen mit dem Collège Frédéric Mistral von Lunel mussten wir uns schweren Herzens zu Beginn des Schuljahres auf die Suche nach einem neuen Austauschpartner machen. Aufgrund schwindender Deutschlernerzahlen in Frankreich ist dies ein nicht ganz leichtes Unterfangen. Geduld, Durchhaltevermögen bei der Suche und ein wenig Glück waren nötig, bis wir unseren neuen Austauschpartner in Dole, im Jura, nahe Dijon und Beaune gelegen mit dem Collège Claude-Nicolas Ledoux gefunden haben. So entstand in kürzester Zeit die Idee einer „Kennenlernreise“ in die Bourgogne und das Jura.

An den ersten beiden Tagen stand die Entdeckung der Bourgogne auf dem Programm: Dijon und Beaune – bei Touristen vor allem für Käse, Wein, Schnecken und einige alte Steine bekannt. Nach unserer Ankunft entdeckten wir Dijon und seine malerische Architektur bei Nacht. Bei Tag und hochsommerlichen Temperaturen stand der „Eulen-Weg“ auf dem Programm, dessen Besichtigung die Schülerinnen und Schüler an den verschiedenen Stationen mit kleinen Impulsvorträgen in französischer Sprache selbst leiteten. Die „Chouette“, Glücksbringer und Wahrzeichen von Dijon war neben Märkten, vielen kleinen Gässchen, Käsereien und Läden, in denen wir den berühmten Dijon-Senf kaufen konnten, sicherlich einer der Höhepunkte auf unserer Entdeckungstour. Es folgte am nächsten Tag die Besichtigung Beaunes und von „Les hospices“, dem bekannten (ersten) Krankenhaus mit seiner langen Geschichte. Für einige Schüler gab es einiges aus dem alten Französischbuch wiederzuentdecken: Die kleinen Krankenbettchen im Hospices (man schlief früher im Sitzen) und die Möglichkeit, Haus- und Nutztiere auf dem Markt zu kaufen (der Hahn blieb, anders als in der Geschichte im Schulbuch, vor Ort!).

Zwei Tage untergebracht in einer Jugendherberge ging es nun weiter nach Dole, wo wir in französischen Familien übernachten sollten. Der Anfang dort erfolgte herzlich und 'très français' bei einem „Goûter“. Von der lokalen Presse, von der Schulleitung und den Kollegen vor Ort herzlich empfangen, wurde schnell klar, dass wir miteinander harmonierten. In der Schule standen binationale Projekte auf der Tagesordnung: Eine Gestaltungsaufgabe und ein Badminton-Turnier. Die Projekte erforderten jeweils regen sprachlichen Austausch. Die Deutschlehrerin vor Ort, Madame Petit (französisch für 'Klein' – wenn das kein gutes Omen ist!) wurde dabei von einem Kunstkollegen und einer Sportlehrerin unterstützt. Dole entdeckt haben wir mit Hilfe einer Stadtrallye und der Besichtigung der „apothicairerie“, einer mittelalterlichen Apotheke.

Während sich die Schülerinnen und Schüler an den Abenden auf Entdeckungstour in die französische Alltagskultur begaben und dies wechselseitig via WhatsApp kommunizierten („Wir essen bereits seit drei Stunden zu Abend und ich muss immer weiteressen, weil es so lecker ist, aber ich kann nicht mehr!“ - „Das Toilettenpapier ist rosa! Rosa!“ „Die ganze Familie ist da und alle versuchen ganz langsam zu reden, ich bin hier der krasse VIP!“), machten sich die Lehrer daran, erste Eckpunkte für das Austauschprojekt im kommenden Schuljahr festzumachen. Wir freuen uns auf die nächste Begegnung (dann am dritten Ort!).

Text & Fotos: Regine Meyering, Marco Petering.

— [Thomas Kozianka]

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