Mathematik

Der Mathematikunterricht setzt sich zum Ziel, den Schülern mathematisches Wissen zu vermitteln, welches sie dazu befähigt, Sachverhalte und Probleme sowohl in inner- als auch in außermathematischen Kontexten zu beschreiben und zu lösen. Die innermathematische Seite des Faches fördert dabei den flexiblen Umgang mit mathematischen Symbolen und Strukturen, die zum einen ihrer selbst willen als wertvolle geistige, kulturelle Schöpfung erkannt werden sollen. Zum anderen jedoch sollen sie auch als nützliche Instrumente verstanden werden, welche den Schülern hilft, einfache und komplexe Phänomene und Probleme in Natur, Technik und Gesellschaft zu beschreiben und zu lösen. Das Besondere des Faches Mathematik besteht dabei darin, dass die Schüler stets die Verbindung ziehen können und sollen zwischen einem theoretischen (hier mathematischen) Modell und der Realität. Dabei lernen sie kritisch und reflektiert mit Modellbildungen umzugehen und Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Hierbei wird darauf hingearbeitet, dass die Schüler in der Lage sind, eigene Ideen zur Lösung von alltagsnahen Problemstellungen zu entwickeln und individuelle, selbständige Lösungswege zu verfolgen sowie zu präsentieren.

 In der Sekundarstufe I wird am Ende eins jeden Schuljahres in allen Klassenstufen eine Vergleichsarbeit geschrieben. Im Sinne eines nachhaltigen und spiralcurricularen Lernens sind alle im aktuellen Schuljahr behandelten Themen des Mathematikunterrichts Gegenstand dieser Klassenarbeiten. Die Ergebnisse geben den unterrichtenden Kollegen, den Schülern sowie deren Eltern Rückmeldung über den individuell erreichten Lernstand im klassenübergreifenden Vergleich. Die Auswertung der Vergleichsarbeit und der erzielten Schülerleistungen berücksichtigt dabei sowohl die inhaltsbezogenen als auch die prozessorientierten Kompetenzen der Richtlinien und Lehrpläne. Ein hiermit eng verbundenes Kernanliegen besteht unter anderem darin, die Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler herauszufiltern, um Rückschlüsse auf zukünftige Unterrichtsentwicklung im Fach Mathematik ziehen zu können.

Das Team der Fachschaft Mathematik
Die Fachschaft Mathematik im April 2015.
Wettbewerbe

Im Fach Mathematik werden die Schüler im Laufe eines Schuljahres zur Teilnahme an unterschiedlichen Schülerwettbewerben eingeladen. Durch die Teilnahme sollen die Schüler immer wieder neue Anreize erhalten, Mathematik als persönliche Herausforderung zu erleben. Erfolgserlebnisse stärken das Selbstbewusstsein und eröffnen u. U. neue Horizonte. Dabei geht es uns sowohl um die Möglichkeiten des Vergleiches von Spitzenleistungen, als auch um die individuelle Förderung von Anstrengungsbereitschaft und Durchhaltevermögen eines jeden Teilnehmers. Diesem Ziel dient auch die motivierende Würdigung der erzielten Wettbewerbsergebnisse seitens der Fachlehrer.

Känguru-Wettbewerb - Was ist das ?

Der Känguru-Wettbewerb ist eine Veranstaltung, deren Ziel die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen ist, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern soll.

Der Wettbewerb wird zentral durch den Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V. (mit Sitz an der Humboldt-Universität zu Berlin) vorbereitet und ausgewertet. Durchgeführt wird der Multiple-Choice-Wettbewerb jedoch dezentral, einmal jährlich am 3. Donnerstag im März, an unserer Schule. Die Teilnahme am Wettbewerb ist für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis Q2 möglich. Jede Klassenstufe erhält altersgerechte Aufgaben, die am Kängurutag, zu bearbeiten sind. Die Teilnehmer in den Klassenstufen 5/6 erhalten jeweils 24 Aufgaben in drei Schwierigkeitsstufen, in den Klassenstufen 7/8, 9/10 und Eph–Q2 gibt es jeweils 30 Aufgaben. Die Anmeldung der Teilnehmer erfolgt an unserer Schule durch die verantwortliche Lehrerin bzw. den verantwortlichen Lehrer.

Pangea – Was ist das?

Im Konzept von Pangea steht Spaß und Motivation an der Mathematik im Vordergrund. Es nehmen Schüler aus den Klassen 4 bis 10 teil. Der Wettbewerb findet in 3 Runden (Vorrunde, Zwischenrunde und Finale) statt. Es gibt verschiedene regionale Finalrunden bis das endgültige Finale in einer Show in Berlin gipfelt. In den regionalen Finalrunden werden auch die besten Schülerinnen und Schüler, die nicht am Finale in Berlin teilnehmen dürfen, geehrt. Durch verschiedene Fördergelder kann an dem Pangeawettbewerb für eine geringe Anmeldegebühr teilgenommen werden. In der Regel nehmen bei uns Schülerinnen und Schüler teil, die auch schon an anderen Wettbewerben Interesse gezeigt haben und von den Lehrern nominiert werden.

Mathematik-Olympiade

Die Mathematik-Olympiade ist ein jährlich bundesweit angebotener Wettbewerb, an dem über 250.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Sie hat eine bis in das Schuljahr 1961/62 zurückreichende Tradition. Die Mathematik-Olympiade bietet allen interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre besondere Leistungsfähigkeit auf mathematischem Gebiet unter Beweis zu stellen. Der nach Altersstufen gegliederte Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 3 erfordert logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativen Umgang mit mathematischen Methoden. Die Teilnahme am Wettbewerb regt häufig zu einer weit über den Unterricht hinausreichenden Beschäftigung mit der Mathematik an. In den unteren Klassenstufen dominiert als Motiv oft der Spaß am rational-logischen Denken. Bei den Älteren besteht das Interesse dagegen mehr darin, eigene mathematische Fähigkeiten an der Bearbeitung anspruchsvoller Aufgaben zu erproben, zu festigen und weiterzuentwickeln.

 Die Mathematik-Olympiade ist ein Stufenwettbewerb – die Leistungsstärksten einer Stufe qualifizieren sich für die nächstfolgende. Für Schülerinnen und Schüler der 3. bis 7. Klassen gibt es drei (Schulrunde, Regionalrunde, Landesrunde), für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse vier Stufen (zusätzlich die Bundesrunde).

Mathe im Advent

Der Wettbewerb Mathe im Advent steht unter der Schirmherrschaft des Mathematikprofessors Günter M. Ziegler der Freien Universität Berlin, der die DMV-Mathekalender im Jahr der Mathematik, dem Wissenschaftsjahr 2008 aus der Taufe gehoben hat.

Vom 1. bis zum 24. Dezember gibt es jeden Tag zwischen 6:30 Uhr und 23:00 Uhr (MEZ) eine Aufgabe zu lösen. Jeder kann sich als Schüler/in, als Lehrer/in oder Spaßspieler/in registrieren. Für mindestens 10 Schüler/innen können Lehrer/innen auch Klassen anlegen, in denen die Schüler/innen dann gemeinsam spielen. Nach Weihnachten werden die Einzel-, Klassen- und Schulgewinner/innen ermittelt und es findet eine große Preisverleihung an der Technischen Universität Berlin statt.

Neuigkeiten aus dem Fach

Auf dem Weg zum Mathe-Olymp

Mathematik-Olympiade: 30 Adolfiner in Runde 2

Digitale Postkarte aus Danzig

Leistungskurse Mathematik und Geschichte grüßen aus Polen

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Mathe-Olympiade: 9 Adolfiner unter den Kreisbesten, 3 sogar in der NRW-Runde

Vorgaben für das Zentralabitur

Unter folgendem Link finden Sie Vorgaben für die Prüfungen des Zentralabiturs in NRW.