Schulsanitätsdienst

Der Schulsanitätsdienst (SSD) entstand aus einem Projekt der Projekttage 2006 und besteht aus einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8 bis 13, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, verletzte Mitschüler zu betreuen und Erste Hilfe zu leisten. Der Sanitätsdienst besteht aus mehreren Gruppen, die an den Schultagen von der ersten bis zur sechsten Stunde Dienst haben. Per Handy verständigen sich Diensthabenden und Schulsekretariat. Des Weiteren sind wir auch bei Schulveranstaltungen wie zum Beispiel dem Tag der offenen Tür präsent. Das SSD-Team wird von Lehrerin Anne Stührenberg betreut. Ein Großteil der Austattung und der Ausbildung wurde vom Roten Kreuz finanziert, da der SSD eine Jugendrotkreuzgruppe ist.

Die Schulsanitäterausbildung

Diese 14 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 und 8 stehen in Notfällen parat.

"Im Rahmen des Schulsanitätsdienstes (SSD) trafen sich am Freitag und Samstag (8.5./9.5.) 14 Schülerinnen und Schüler der JS 7 und 8 für einen Erste Hilfe Kurs unter der Leitung von Frau Stührenberg. Unterstützt wurden wir durch Timo und Hannes, zwei erfahrene Schüler, die schon lange beim SSD tätig sind.

Zuerst dachte ich, es würde ziemlich schwierig sein, alle möglichen Notsituationen zu meistern, aber wir konnten, nachdem wir das nötige Theoriewissen angereichert hatten, direkt zur Praxis überlaufen und hatten auch noch Spaß dabei. Besonders gut gefiel mir der Automatisierte Externe Defibrillator, den wir auch in der Dreifachhalle haben. Dieser, so wurde gesagt, würde nämlich zu einem sprechen, wenn man ihn benutzt, was ziemlich lustig klang.

Mit Begriffen wie Druckverband, stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung und AED konnte ich vorher nicht viel anfangen, so wie viele andere auch, doch wir haben diese und andere Maßnahmen ausführlich geübt.

Ich vermute, dass jeder von uns im Schulsanitätsdienst intensiv mitarbeiten wird, nicht zuletzt, weil wir nach einer einjährigen Mitarbeit eine Teilnahmebescheinigung über den EHK erhalten, aber auch wegen der Freude, dass man jemandem geholfen hat. Außerdem ist es bestimmt in jeder Klasse cool, wenn man wegen eines Notfalls vom Sekretariat angerufen wird und zum Notfallort den Unterricht verlassen darf.

Nun hoffe ich, dass das Schulgelände noch etwas sicherer wird, damit Verletzungen erst gar nicht entstehen und alle fröhlich in den Unterricht zurückkommen."

Text: Dorian Wiegelmann